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| Geier Sturzflug | |||||
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"Steigerten das Bruttosozialprodukt" |
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| Fakten, Fakten, Fakten | |||||
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Die Band wurde bereits 1977 gegründet, nannte sich jedoch zunächst Schotter Blau Gebündelt. 1979 legten Geier Sturzflug unter dem neuen Namen los und eroberten schnell das Ruhrgebiet. Entdeckt wurde die Band von Peter Kent, der sie zeitweise auch produzierte. Ihre Plattenfirma bot sie als Spezialisten für ausgelassene Zugabenstimmung mit ganzer unübertrefflicher Individualität an. Sehr attraktiv waren die Eintrittspreise ihrer Konzerte. In Hamm war man für eine Mark dabei. Der Titel "Bruttosozialprodukt" wurde bereits 1977 von Friedel Geratsch und Reiner Beierle als Duo Dicke Lippe gespielt (enthalten auf der 1977 bei Trikont erschienenen LP "Jagdfieber"), kam dann aber Anfang 1983 sogar auf Platz 1 der deutschen Hitparade. Der Titel verkaufte sich über 500.000 mal und wurde mit Gold ausgezeichnet. Der Nachfolgetitel "Besuchen Sie Europa (solange es noch steht)" erreichte 4 Monate später Platz 11 in den deutschen Charts und ist den Geiern angeblich als flotter Werbespruch eines amerikanischen Touristikunternehmens aufgefallen. Aufregung in der ZDF-Hitparade: nachdem Geier Sturzflug das Bruttosozialprodukt in der verschärften Bühnenfassung ("die Müllabfuhr holt sich einen runter") darboten, überlegten sich die Mainzer, ob man die Band noch einmal in der Hitparade auftreten lassen solle. Die Wogen glätteten sich jedoch, so daß Geier Sturzflug mit "Besuchen Sie Europa" bei Dieter Thomas Heck den ersten Platz belegen konnten. Weitere Hits der Geier waren "Einsamkeit" mit Platz 65 und "Pure Lust am Leben" mit Platz 40 in den deutschen Musikcharts. Auch das Album "Heiße Zeiten" hielt sich 20 Wochen in den LP-Musikcharts und stieg bis auf Platz 15. 1986 löste Friedel Geratsch dann die Band Geier Sturzflug auf, "um einen längeren Urlaub anzutreten" (von 1986-1996). Trotz der Pause gab es auch während der Urlaubszeit musikalische Zeichen: kurz nach dem Split der Geier veröffentlichte er 1986 die Single "Zurück in die Nacht" und 1990 als Friedel G. eine neue Version von "Bruttosozialprodukt", auf dieser Maxisingle sind auch einige neue Stück zu hören. 1996 mehrten
sich die Anfragen nach Auftritten der Band dermaßen stark, daß
sich Geier Friedel dazu entschloß, seine Kultgruppe wiederzubeleben.
So wurde es dann 1996 Ernst. Das Projekt Geier Sturzflug wurde
wiederbelebt. Mit folgender Mannschaft wollte es Friedel noch einmal wissen:
Ritski Bracht (sax), Carlo von Steinfurt (b), Stefan Hasenberg (key) und
Backi Backhausen (dr). Allerdings war dieser Zusammensetzung keine lange
Verweildauer gegeben nach knapp 2 Jahren schrumpften die Geier
auf das Duo Friedel Geratsch und Carlo von Steinfurt. Seit dieser Zeit
sind die Geier auf jeder Party gern gesehene Gäste, ihre Show samt
den alten Hits begeistern noch heute die Massen und auch die neuen Titel
sind auf vielen Partys Stimmungsmacher eine Geier Hochburg ist
nun der legendäre Ballermann in Mallorca. Ein Interview mit Sänger Friedel Geratsch gibt es hier Weitere aktuelle Infos gibt es auf der offiziellen Homepage: www.geier-sturzflug.de CDs: |
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