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Spillsbury - live im E-Werk, Erlangen, 17.10.2005

 

 

 

Nach einer kurzen Begrüßung ("Schönen guten Abend, wir sind die Band Spillsbury aus Hamburg") gehts auch gleich mit "Eins zwei drei", ebenfalls der Opener des aktuellen Albums, los. Wirkte die Studioversion noch relativ gemäßigt, zeigen die Spillburys hier live schon beim ersten Lied, wo's langgeht. Noch schneller, noch aggressiver und mit Hilfe des neuen Livedrummers mit noch mehr Druck peitschen sie durch den Song und dem anschließendem Titel "Fade away", der einer meiner Favoriten der neuen Songs ist.

Dann verlässt der Schlagzeuger die Bühne und eingeweihte Fans wissen schon was das bedeutet: Jetzt ist altes Material mit Drums aus dem Computer angesagt. Wir hören die treibenden Stücke "Was wir machen", "Ruhestörung" und "Jona" vom ersten Longplayer.

Die Mischung aus den zornigen alten Songs und den neuen, oft etwas ruhigeren Stücken funktioniert sehr gut, auch überraschen die Protagonisten mit stetigem Wechsel der Instrumente und Positionen: Mal spielen sie mit Live-Schlagzeug und Gitarre, dann wieder kommt rein elektronische Begleitung aus der Konserve. Wirbelwind und Sängerin Zoe, überlässt ihre Gitarre beim schnellen "Schlagziele" dem Drummer und tanzt beim Solo ausgelassen im Publikum. Einzig Bassist und Sänger Tobias Asche bildet einen Ruhepol auf der Bühne.

Beim ersten Höhepunkt des Konzerts, dem mitreißenden "Raus", steht keiner der Zuschauer mehr still und alle fordern beim ersten Abgang der Band energisch einen Nachschlag, den sie uns auch sofort mit "Alles Geben" und "Fallout" servieren.

Nach knapp 80 Minuten ist zwar schon mit der letzten Zugabe "Das Spiel ist aus" Schluss, aber das war dann für Band und Publikum wirklich genug bei einer derart schnellen und intensiven Darbietung.

Ein perfektes Konzert, bei dem mir persönlich nur noch das Lied "2 Sekunden" gefehlt hat.

Idaho

 
 

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