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KLEE - live im E-Werk, Erlangen, 02.03.2005

 

 

Ein Tourauftakt in Erlangen hat langsam Tradition:

Nach Sisters of Mercy 1998 und Welle:Erdball 2002 startet nun auch die westfälische Popband Klee ihre große Deutschland Tournee in der Hugenottenstadt. Statt wie angekündigt im großen Saal, dürfen sie ihre Künste auf der kleineren Clubbühne (aka Mehrzweckbereich) präsentieren. Ein klarer Vorteil für Band und den echten Fans, die unter sich blieben, trotz des Medienhypes um Gold im Raab'schen Bundesvision Wettbewerb.

Nach dem ruhigeren Opener "Für alle, die" springt der Funke dann endlich bei "Tausendfach" so richtig aufs Publikum über. Zwischen den Songs philosophiert Sängerin Suzie mal über ihr zweitest Ich Katja, welches im Gegensatz zu ihr weder trinkt noch raucht, oder präsentiert den weiblichen Fans frech die Hinterteile ihrer Bandkollegen "Das ist eine klare 2+...". Leider finden nicht alle Zuschauer ihre Geschichten interessant und fordern mit Nachdruck das nächste Lied.

Der erste Höhepunkt der Show findet mit den Single-Hits "2 Fragen" und "Erinner Dich" statt. Dabei fällt auf, dass die Elektronik der Stücke vom ersten Album live zugunsten der Gitarre etwas in den Hintergrund rückt, was dem Live-Feeling sehr zugute kommt.

Sehr schön auch die Suchscheinwerfer-Performance von Suzie bei "Lichtstrahl". Wie Holly Johnson und Paul Rutherford in besten Frankie goes to Hollywood Zeiten blendet sie die ihre Fans mit 1000 Lumen bei ansonsten dunkler Bühne. Mit dem The Cure Gedächtnistitel "Unser Film" und der Up-Tempo Nummer "Nicht immer aber jetzt" steigt die Stimmung weiterhin stark an und findet bei der neuen ARD Sportschau Hymne "Gold" endlich ihren Siedepunkt. Zwei Zugaben u.a. mit dem wunderschönen "Wunschfrei" runden die gelungene Dabietung schließlich ab.

Fazit: "Keine zehn Pferde" hätten mich während des Konzertes aus dem Raum gebracht...


Idaho

 
 
 

KLEE - live im Backstage, München, 18.04.2005

 

 

 

Suzie gibt die 'Kylie von Köln'
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Mit nicht allzu hohen Erwartungen besuchte ich gestern das Klee-Konzert in München. Die Studio-CDs schäumen nicht gerade über vor Lebhaftigkeit und Spielfreude, so daß eine tranigere Band als Klee ein ödes Konzert daraus hätte machen können.

Weit gefehlt!

Es wurde einer der unterhaltsamsten Konzertabende, den ich je erlebt habe.
Die musikalische Disziplin der Studio-CDs übersetzte sich in eine handwerklich blitzsaubere Live-Darbietung.
Ich war dabei überrascht, wie dynamisch, rockig und temperamentvoll die Musik live rüberkam.

Suzie Kerstgens füllte mustergültig die Rolle der 'Frontfrau' aus: süß, schnippisch, sexy, temperamentvoll, melancholisch - nacheinander oder alles gleichzeitig.

Dazu kommen ihre echten Entertainerin-Qualitäten: spontan, heiter und immer selbstironisch: daher nie peinlich, selbst wenn ein Scherz mal nicht zündete oder eine ihrer Reden im Publikum auf Verständnislosigkeit traf. Die 4 Jungs der Band mit ihrem staubtrockenen Humor gaben ihr dabei den perfekten Background.

Das Konzert wurde, wie Suzie ausführlich erläuterte, für eine Live-CD mitgeschnitten. Darauf darf man sich freuen!

Wer noch Gelegenheit hat, eines der Konzerte zu besuchen, sollte unbedingt hingehen.

Azénion, Exilrheinländer in München, 19.4.2005

 
 

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